PASSING TO THE FUTURE

 

Sa | 12. September 2026 | 13:00 Uhr | Auditorium HDK | Eintritt frei


Künstler*innen und Wissenschaftler*innen stellen im interdisziplinären Dialog Strategien und Methoden ihrer archivischen Arbeitsprozesse vor, verweisen auf „memory gaps" und diskutieren Fragen der Zukunftserinnerung. 

 

Panelist*innen: 
Dr.*in Anke Hoffstadt ist Wissenschaftlerin am „Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus / Neonazismus (forena)“ der Hochschule Düsseldorf. Sie arbeitet u. a. zu widerständigen Erinnerungspraxen und zur Bedeutung von Machtkritik in der Gedächtnisarbeit und in Archiven marginalisierten Wissens.



 

Béla Juttner ist Konzept- und Performancekünstler; an den Schnittstellen von Tanz, Mode und Performance verbindet er autobiografische Themen mit transformativen Perspektiven auf binäre Geschlechterkonstruktionen.



 

Paula Pongratz ist Künstler*in, DJ*ane und VJ*ane; ihre CDiamonds und Data core dump erzählen von der Vulnerabilität der Natur, Archiven und der Obsoleszenz von Daten.

 

Dr. Attila Dézsi Schlingmann ist Historischer Archäologe und forscht an der Universität Tübingen zu materieller Kultur, Zwangsarbeit und utopischen Siedlungen.

 

Joachim Seinfeld ist Künstler, arbeitete an der Ausstellung „Representations of Auschwitz“ mit, entwickelte die Ausstellungen "L'Chaim: die Vielfalt jüdischen Lebens entdecken“ und "ToleranzRäume" und baute die Fachstelle Antisemitismus Brandenburg unter der Trägerschaft von KIgA e.V. auf.



 

Katrin Winkler ist Künstlerin und Filmemacherin; intensive Recherchen sind zentral in ihrer künstlerischen Praxis verbunden mit der Kernfrage inwieweit Geschichte (un-)sichtbar und mit der Gegenwart verwoben ist.

u.a.